Vereinschronik Im Jahr 1920 wird der Reitverein Mettingen in den Unterlagen des Provinzialverbandes Münster zum ersten Mal erwähnt. Bis zum Jahr 1933 bestand eine Reitabteilung mit den Teilnehmern Alfons Frehe-Siermann sen., Rudolf Kröner sen., Hubert Rählmann, Josef Veerkamp sen. und Hubert Wernsmann sen., unter der Leitung von Reitlehrer Frohwein. Während des Nationalsozialismus löste sich der Verein auf. 1946 bildete sich der Verein erneut. Zu den neuen Reitern zählten Friedrich Brenninkmeyer, Karl Krüer, Eduard Overmeyer, Josef Overberg, Hubert Tenberg, Fritz Wenner, Eugen und Norbert Veerkamp . Die ersten Turniere fanden in den Jahren 1948 und 1949 auf der Wiese bei Schulte-Vahrendorf im heutigen Gewerbegebiet statt. Als weitere Turnierplätze standen Langemeyers Wiese an der Westerkappelner Straße und die Krankenhaus Wiese ( heute Nierenburger Straße ) zur Verfügung. Auch das Gelände des heutigen Freibads war 1958 Austragungsort eines Turniers. 1962 erwarb die Gemeinde Mettingen ein Grundstück, das auch heute noch der Standort des ZRFV Mettingen ist. Am 25.03.1971 wurde an diesem Platz die Reithalle mit ihren 24 Boxen eingeweiht.Durch die Patenschaft mit der Gemeinde Raalte ( Niederlande ) bekam das Turnier 1976 internationalen Charakter. 1979 konnte das Pfingstturnier erstmals unter Flutlicht ausgetragen werden. Damals wurde ein Rekordhochspringen veranstaltet und die Höhe von 1,90m übersprungen. 1981 wurde die Halle um einen Vorbau erweitert. Jetzt konnten Vorstandsversammlungen in der Halle erfolgen. Seit 1994 werden Spring- und Dressurprüfungen bis zur Klasse S ausgetragen. Das Pfingstturnier hat inzwischen Volksfestcharakter und ist ein fester Bestandteil des Veranstaltungskalenders der Gemeinde Mettingen. Hinsichtlich der Zuschauerzahlen und der Vielzahl der Prüfungen, zählt das Pfingstturnier zu den größten Turnieren im Kreis Steinfurt.